Durch die im Geographieunterricht erlernten Informationen werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, naturgeographische, ökologische, politische, wirtschaftliche sowie  soziale Strukturen und Prozesse in unserer Umgebung und auf der ganzen Welt nachzuvollziehen und zu verstehen.  Auf diese Weise erlangte und gesicherte  Kompetenzen haben  in der zunehmend international verflochtenen Welt eine immer höhere Priorität.

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Kompetenzen

Die Sachkompetenz setzt sich zusammen aus der Beherrschung von geographischen Kenntnissen über den sowohl von Naturfaktoren als auch vom Menschen geprägten Raum, die damit verbundenen Wechselwirkungen und Folgen. Die Methodenkompetenz ist die Fähigkeit, gegenwärtige und zukünftige Strukturen und Prozesse zu erschließen. Verschiedene Darstellung- und Arbeitsmittel sowie Exkursionen helfen komplexe Sachverhalte zu erfassen sowie verbal und graphisch angemessen darzustellen. Die Urteilskompetenz beschreibt die Fähigkeit Strukturen und Prozesse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gestaltung der Lebenswirklichkeit zu beurteilen, sich mit verschiedenen Positionen auseinanderzusetzen und eigene Wertvorstellungen zu entwickeln. Die Handlungskompetenz bezieht sich auf zielgerichtete, selbsterprobte Handlungsmuster und ist Voraussetzung für eine verantwortungsbewusste Mitwirkung bei der Entwicklung, Gestaltung und Bewahrung von Räumen.

 

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Diese ehrgeizigen Ziele will die Geographie am KKG  in der Sek I mit  folgenden Themengebieten erreichen:

 

THEMENGEBIETE

Das Fach Erdkunde wird in den G9 Jahrgängen in den Klassen 5, 7 und 10 zweistündig und in der Klasse 9 einstündig erteilt. Im G8 Jahrgang wird das Fach in der Klasse 8 und 9 zweistündig erteilt.

 

Unterrichtsvorhaben in der Klasse 5

Erdkunde – wir entdecken die Welt. Einführung in die Arbeit mit Karten und Atlas zur Orientierung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen,

Leben in der Stadt und auf dem Land – Leben und Wirtschaften in unterschiedlich strukturierten Siedlungen,

Woher kommen unsere Lebensmittel? – Räumliche Voraussetzungen, Produktionseisen und Auswirkungen landwirtschaftlicher Produktion,

Versorgung durch Industrie und Dienstleistungen – Standortfaktoren und Strukturwandel in Räumen unterschiedlicher Ausstattung,

Freizeitgestaltung um jeden Preis? – Räumliche Voraussetzungen und Auswirkungen des Tourismus.

 

In der Oberstufe erfordert das Fach eine hohe Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen sowie unterschiedlichste Materialien systematisch zu erfassen und fachsprachlich angemessen zu verschriftlichen. In der EF werden meist mehrere Grundkurse, und in der Q1 und Q2 in der Regel 1-2 Grundkurse sowie einen Leistungskurs angeboten.

 

Themen der EF:

Zwischen Ökumene und Anökumene – Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen,

Lebensgrundlage Wasser,

Leben mit endogenen Kräften der Erde,

Förderung und Nutzung fossiler Energieträger,

Neue Fördertechnologien,

Regenerative Energien – realistische Alternative für den Energiehunger der Welt?

Klima im Wandel.

 

Themen der Q1 und Q2

Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von Ernährung und Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung,

Markt- und exportorientiertes Agrobusiness – ein zukunftsfähiger Lösungsansatz?

Wirtschaftsregionen im Wandel – Einflussfaktoren und Auswirkungen,

Förderung von Wirtschaftszonen – notwendig im globalen Wettbewerb der Industrieregionen?

Globale Disparitäten – ungleiche Entwicklungsstände von Räumen als Herausforderung,

Bevölkerungsentwicklung und Migration,

Ähnliche Probleme, ähnliche Lösungsansätze? Strategien und Instrumente zur Reduzierung von Disparitäten in unterschiedlich entwickelten Räumen,

Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für unterentwickelte Räume,

Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fortschritt,

Metropolisierung und Marginalisierung,

Die Stadt als lebenswerter Raum für alle?

Moderne Städte,

Waren und Dienstleistungen immer verfügbar?

 

 MINT-Förderkurs

Ergänzt werden diese Themengebiete durch die vertiefte und vielfach experimentelle Arbeit im MINT-Förderkurs zu den Themen „Vulkanismus und Nutzung durch den Menschen früher und heute“ sowie „Klimaelemente, Klimaveränderung“. Exkursionen in die Vulkaneifel und zum Forschungsinstitut Jülich unterstützen die praktische Arbeit.

 

F. Wieland

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