Um das Certamen Carolinum, den nordrhein-westfälischen Altsprachenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, zu finanzieren, ist zeitgleich mit dem Wettbewerb der Verein zur Förderung der Alten Sprachen in den Schulen e.V. gegründet worden. Der Name des Vereins zeigt deutlich die Zielsetzung, die die Gründungsmitglieder mit dem Landessprachenwettbewerb verfolgten: Der Wettbewerb sollte nach außen zeigen, dass die Alten Sprachen nicht tot sind und dass die Beschäftigung mit ihnen auch im 20. Jahrhundert sinnvoll ist. Für die Schülerinnen und Schüler sollte der Wettbewerb ein Anreiz darstellen, sich über den Unterricht hinaus vorwissenschaftlich mit der Antike zu beschäftigen.
 

Nach nun etwas mehr als 30 Jahren hat sich gezeigt, dass der Wettbewerb wegen seiner Teilnehmerzahl von ungefähr 100 Schülerinnen und Schülern pro Durchgang zwar keine Breitenwirkung wie Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ erzielt, Schülerinnen und Schüler aber durchaus motiviert, sich in ihrer Freizeit mit der Antike zu beschäftigen und ihre Bedeutung für uns heute zu erkennen. Die Leistungen der Teilnehmer gerade der Endrunde sind immer sehr erfreulich. Dies motiviert die Vereinsmitglieder neben anderen Sponsoren über ihre Mitgliedsbeiträge den Wettbewerb zu finanzieren.

Der Verein umfasst z.Zt. ungefähr 50 Mitglieder. Vorsitzender ist Herr Prof. Dr. Max Kerner, stellvertretender Vorsitzender Herr Maximilian Nießen, Schatzmeister Herr Hermann Kramer und 1. Schriftführer Herr Bernd Mentjes.

Der Mitgliedsbeitrag, der per Lastschriftverfahren abgebucht werden kann, beträgt mindestens 25 Euro im Jahr. Ein höherer Beitrag ist willkommen. Ab einem Beitrag von 100 Euro wird automatisch eine Spendenquittung ausgestellt und im folgenden Jahr mit der Einladung zur Mitgliederversammlung versendet.

Die Mitglieder werden zur Preisverleihungsfeier im November in Aachen eingeladen.

Weitere Informationen über den Landesschülerwettbewerb und den Verein, ebenso das Formular „Beitrittserklärung“ findet man auf der Homepage www.certamencarolinum.de.


M. Nießen