certamen21 1

Vom 18. bis 20. November war das Kaiser-Karls-Gymnasium zum 37. Mal Ausrichter der Endrunde des Certamen Carolinum des Landesschülerwettbewerbs Alte Sprachen NRW.

Acht Schülerinnen und Schüler wurden für ihre herausragenden Leistungen in Latein und Griechisch von Ministerin Gebauer, Oberbürgermeisterin Keupen, dem griechischen Generalkonsul Koinis und weiteren Sponsoren in der Aula Carolina geehrt.

 

Nachdem Jürgen Bertram, Schulleiter des Kaiser-Karls-Gymnasiums, zu Beginn der Preisverleihungsfeier in der Aula Carolina den Wandel der Zeiten und den damit notwendig einhergehenden Wandel des Menschen thematisierte, hob Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, die Qualität der außergewöhnlichen Leistungen der jungen Leute hervor: „Die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen antiken Wort ist äußerst anspruchsvoll. Sie bedarf der exakten Analyse komplexer Satzstrukturen, des Erfassens tiefgründiger Gedankengänge und der kritischen und reflektierten Interpretation.“

certamen21 2

Frau Ministerin Yvonne Gebauer zeichnete Leonie Teßmer aus Essen für ihre Arbeit „Salvete und Shalom. Wenn Tacitus die Alte Synagoge Essen besucht hätte“ mit dem Preis des Landes NRW aus. Zudem überreichte sie Juliette Theißen aus Bocholt, mit 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs, einen Sonderpreis des Ministeriums: die Teilnahme am Internationalen Lateinwettbewerb „Certamen Ciceronianum Arpinas 2022“ in Italien.

certamen21 3

Frau Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die die jungen Leute bereits am Morgen im Krönungssaal des Aachener Rathauses empfangen hatte, verlieh Juliette Theißen zudem den Preis der Stadt Aachen.

Mit Aufnahmen in die Studienstiftung des Deutschen Volkes prämierte Professor Max Kerner Emilia Kaminski aus Geilenkirchen, die sich mit den Tragödientheorien Platons und des Aristoteles beschäftigt hatte, und Jule Langen aus Leichlingen. Jule Langen beeindruckte das Publikum in der Aula Carolina mit ihrem Vortrag „Frag nicht mich, frag dich – der sokratische Dialog am Beispiel von Charmides“ und erläuterte die Aktualität der sokratischen Maieutik (Hebammenkunst) speziell in der Verhaltenstherapie. In seiner eindrucksvollen Laudatio erläuterte Prof. Kerner das Karlsmonogramm, betonte den Wert der Schrift und mahnte, dass die Gesellschaft die Bedeutung tradierter Werte nicht aus dem Blick verlieren dürfe.

certamen21 4

Der Generalkonsul der Hellenischen Republik in Düsseldorf, Vassilis Koinis, verlieh Clemens Jäger aus Geilenkirchen (Platons Politeia mit der Rolle von Wahrheit in der Politk) einen Reisepreis für zwei Personen nach Athen. Weitere hochwertige Preise erhielten Victoria Marner aus Bocholt, Jannik Riemann aus Münster sowie Alexios Papachristopoulos aus Wuppertal für ihre Beiträge zum richtigen Umgang mit der Corona-Pandemie, Karl d. Großen sowie Sallusts Philosophie der Ruhmsucht und Ehrbarkeit.

Schülerinnen des KKG-Orchesters mit ihren Streichinstrumenten unter Leitung von Frau Anabel Haake gaben der Preisverleihungsfeier musikalisch einen festlichen Rahmen.

 Jürgen Bertram, Schulleiter

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.