Lagerfeuer

Foto von Christoph Henninger (Q1)

Von Liebe und Hass, über Descartes‘ Meditationen, bis hin zu geokosmologischem Gender reichten die Themen der Schülerinnen und Schüler auf der diesjährigen Philosophiefahrt ins Schullandheim Rollesbroich.

Über zwei volle Tage und zwei Nächte (vom 17. bis 19. Juni 2022) befassten sich  Schülerinnen und Schüler des St. Leonhard Gymnasiums, des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath und des Kaiser-Karls-Gymnasiums mit selbstgewählten philosophischen Themen und Fragestellungen, die sich über die verschiedensten Themengebiete der Philosophie erstreckten, von den Teilnehmern teils eigens formuliert und in der Gruppe aufgegriffen wurden. Obgleich nicht jeder Teilnehmer eine explizite Thematik, mit der er sich befassen wollte, vorbereitet hatte, bildeten sich in kürzester Zeit thematisch arbeitende Gruppen, die sich ebenfalls untereinander austauschten und Gedankenansätze zusammenbrachten; jene Überschneidungspunkte der Themen wurden stets als Diskursanlässe genutzt und vor der Gesamtheit der Teilnehmer diskutiert.

Das philosophische Wochenende begann am Freitagmorgen. Die frühzeitige Ankunft ermöglichte es jedem das Gelände auszukundschaften, gleichwie in der Zeit die Aufgaben bestmöglich in Angriff zu nehmen. Nach einem kurzen Zusammentreffen und einer anschließenden Vorstellungsrunde war es den Teilnehmern möglich, sich frei auf dem Gelände des Landheims und – mit Abmeldung bei den Lehrkräften – dem umliegenden Gelände der Eifelregion zu bewegen. Eine große Auswahl an philosophischen Texten wurde großzügig von Herrn Nießen (KKG) und Frau Steinmüller-Fois (SLG) bereitgestellt, welche die vorab kommunizierten Themen der Teilnehmer abdeckte und über diese hinausreichte. Für den Freitagabend war ein Filmabend geplant, in der Absicht, über den Film diskutieren zu können. Dieser Filmabend fand jedoch aufgrund technischer Probleme nicht statt. Nichtsdestoweniger wurde ein Diskurs, der durch ein Zitat über das Sein entfacht wurde und sich bereits vor dem Filmausfall entfaltete, weitergeführt, an welchem teilnehmen konnte, wer wollte.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stießen weitere Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige dazu, die sich am darauffolgenden Tag in die Diskussionen einbrachten und zu deren Mehrwert beitrugen. Insgleichen war für den Samstag ein Ausflug zum Rursee angesetzt, für den angesprochenen Teil der Gruppe. Der übrige, am Landheim freiwillig zurückbleibende Teil der Teilnehmer beschloss zum nahegelegenen Trinkwasser-Stausee zu wandern und, einmal angekommen, dort den Tag zu genießen, was – zu der Betrübnis aller – nicht möglich war. Indessen wurde die Wanderung um den Stauwassersee fortgesetzt und es wurde Fallholz für das abendliche Lagerfeuer eingesammelt. So neigte sich bereits der Samstag dem Ende zu, sodass die Philosophiefahrt nach kürzester Zeit ein Ende fand.

Der folgende Sonntagmorgen war nur von kurzer Dauer. Durch erhebliche Zeiteinsparnisse gelang es den Teilnehmern die Rückfahrt bereits um 10 Uhr anzutreten.

Luka Kolaric (Q2) fasste die Philosophiefahrt folgendermaßen zusammen: „Der Ausflug war eine großartige Gegeneinanderbewegung der Gedanken, die Naturverbundenheit, der Gedankenaustausch überhaupt war ein großartiges doch zu kurzes Erlebnis.“

Roman Aliyor Portius (Q2)

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