Für die Förderung im MINT-Bereich ist die Vernetzung sowohl vor Ort als auch bundesweit sehr wichtig, da hiermit Resourcen zur Verfügung gestellt werden, die eine Schule alleine aus sich heraus nicht bieten kann.

1)      MINT-EC-Netzwerk

Das MINT-EC-Netzwerk ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland.

Seine Netzwerkschulen bieten ein breites Angebot für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte und für die Schulleitungen. Der Zugang zum MINT-EC-Netzwerk ist über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren möglich, das Qualität und Quantität der MINT-Angebote der Schulen prüft und dabei höchste Standards ansetzt.

Der Verein MINT-EC ist eine gemeinnützige Institution, die der exzellenten MINT-Bildung an Schulen mit Sekundarstufe II dient. In Kooperationen mit Partnern aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft werden innovative und bedarfsgerechte Maßnahmen und Angebote für die MINT-EC-Schulen entwickelt.

Das Kaiser-Karls-Gynasium wurde 2011 aufgrund seiner Fördermaßnahmen im MINT-Bereich in dieses Netzwerk aufgenommen. Unsere SchülerInnen besuchen Schülercamps, die im Kleinen an einer Netzwerkschule zu einem bestimmten Thema angeboten werden oder die im Großen, z.B. das MINT-400 Camp, in Berlin zentral an der Universität stattfinden.

Die Fachkollegen am KKG haben Zugang zu exzellenten Fortbildungsangeboten, die wichtige Impulse für die Arbeit an der Schule geben. Außerdem arbeiten sie stellenweise in Themenclustern, wie z.B. IT im MINT-Unterricht, MINT-Zertifikat oder bilingualer Unterricht mit.

In Veranstaltungen, wie z.B. ‚Die Großen mit den Kleinen’ oder ‚KKG goes Science’, bieten wir über die Grenzen der Schule hinaus MINT-Projekte für Schüler i n Aachen an und nehmen somit unsere Leuchtturmfunktion in Aachen wahr.


2)      RWTH und FH-Aachen

Die RWTH-Aachen ist selbst Mitglied im MINT-EC-Netzwerk und bietet unseren Oberstufenschüler ein vielfältiges Angebot in der Studienorientierung an. Wir arbeiten hierbei sehr eng mit der Zentralen Studienberatung zusammen.

Eine Kooperation mit der CAMMP-week führt zu einer engen Anbindung an die RWTH.

Über die Schulprojektstelle der RWTH-Aachen werden Kooperationen, z.B. im Wahlpflichtfach II, mit einzelnen Instituten angefragt und etabliert.

Exkursionen zu den Schülerlaboren Roboscope und Infosphere finden in der Sekundarstufe I regelmäßig statt.

Die FH Aachen bietet mit dem Fabbus einen Technologiebus an, bei dem unsere Schüerinnen und Schüler das 3D-Drucken erleben können.

3)      Nationalparkschule

Das Konzept Nationalpark-Schulen ist neu in Deutschland. Das Projekt ‚Nationalpark-Schule Eifel’, das unter der Schirmherrschaft von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann und Umweltminister Johannes Remmel steht, verfolgt das Ziel, den ‚Nationalpark’ und den Wildnisgedanken in den täglichen Unterricht zu integrieren. Die Schüler sollen verstehen lernen, was es heißt, den ungestörten Ablauf der Naturvorgänge zu schützen. Mit dem Kontext Nationalpark kann Interesse und Verständnis für die komplexen Wirkungsgefüge von Ökosystemen, die Gefährdung von Arten und Biotopen und für die Bedeutung der Natur als Lebensgrundlage des Menschen im bedeutungsvollen Umfeld der Schüler geweckt werden.

Das Kaiser-Karls-Gymnasium ist die erste Schule in Aachen, die als Nationalpark-Schule zertifiziert worden ist. Als Stadtschule besteht ein besonderes Anliegen, unsere Schüler mit dem Nationalpark-Eifel vertraut zu machen und ihn durch Besuche vor Ort zu erkunden und zu erleben.

4)      Zdi Zentrum ANTalive

Über die Mitgliedschaft mit dem Zdi Zentrum ANTalive haben wir Zugang zu vielen außerschulischen Kooperationspartern vor Ort, wie z.B. FH-Aachen und RWTH-Aachen, die unseren SchülerInnen zertifizierte Angebote von höchster Qualität im MINT-Bereich bieten:

Matheworkshops für Leistungskurse, Nanotechnologie zum Anfassen, MATSE-Tagesworkshop usw...

Darüber hinaus werden Wettbewerbe angeboten, an denen unsere SchülerInnen teilnehmen können.
 

A. Kral, Dr. Ch. Roeckerath, Dr. R. Thißen