Das Hausaufgabenkonzept hat zum Ziel, wegen des eingeschränkten Zeitbudgets des G8 - Bildungsganges die individuelle Förderung der SuS durch den verstärkten Nachmittagsunterricht (Hausaufgaben-) Erlasskonform (BASS 12-31, Nr.1) am Unterrichtstag mit Nachmittagsunterricht und gleichzeitigem Fachunterricht am Folgetag mit geeigneten Methoden zum Ausgleich in den Unterricht zu verlagern.

 



Formale Regelungen
Laut (Hausaufgaben-) Erlass (BASS 12-31, Nr.1) soll die Lehrkraft (nach 3.1) an Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Folgetag erteilen. Das in einer Klasse unterrichtende Kollegium soll (nach 3.3) in den Jahrgangsstufen 5 und 6 pro Tag insgesamt nicht mehr als 90 Minuten und für die Jahrgangsstufen 7 bis 9 nicht mehr als 120 Minuten Hausaufgaben aufgeben.


Hausaufgaben – Kontrollmittel Klassenbuchspalte
Die Lehrkräfte tragen in die Klassenbücher bzw. Kursmappen der Sekundarstufe I die angenommenen Hausaufgabensollzeiten ein. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kontrollieren regelmäßig die Summe der Zeiten pro Tag auf Überschreiten der 90 Minuten für die Jg. 5 und 6 bzw. 120 Minuten für die Jg. 7 bis 9.
 

Die Schülerinnen und Schüler (eventuell eigene „Hausaufgabenbeauftragte“ oder die Klassensprecherinnen bzw. Klassensprecher) werden beauftragt, die Einhaltung in den jeweiligen Klassen zu kontrollieren und ggf. anzumahnen.



Unterrichtsmethodische Regelungen
Hausaufgaben und Schulaufgaben sind für den Lernerfolg notwendig, fachdidaktisch orientiert und lehrplanausgerichtet. Die Fachkonferenzen unterscheiden dabei deutlich und begründet zwischen Aufgaben, die zu Hause oder in der Schule bearbeitet werden können. Dazu werden Übungseinheiten auch in den Unterricht verlagert. Die Lehrkräfte setzen binnendifferenzierte und schüleraktivierende Unterrichtsmethoden zum „intelligenten Üben“ als Möglichkeit des Hausaufgabenersatzes im Unterricht ein.