Alle Schülerinnen und Schüler nehmen vor und nach dem Unterricht den Vertretungsplan zur Kenntnis. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Lehrkräfte und Eltern können über eine entsprechende App Informationen zu Stundenplanänderungen abrufen. Für die 1. Stunde wird ein Plan für Ad-hoc-Vertretungen erstellt.

Absehbarer Vertretungsunterricht wird von der Lehrkraft, die fehlen wird, so vorbereitet, dass der Lerngruppe seit der letzten gemeinsamen Unterrichtsstunde das entsprechende Lehrmaterial vorliegt und alle Arbeitsanweisungen mit den Schülerinnen und Schülern abgesprochen worden sind. Er ist so zu konzipieren, dass die Lerngruppen eigenverantwortlich arbeiten können. Absehbarer Vertretungsunterricht von längerer Dauer kann Stundenplanänderungen zur Folge haben.
 
Bei unvorhersehbarem Vertretungsunterricht in den Jahrgangsstufen 5 – 9 erteilen die vertretenden Lehrkräfte Unterricht in ihren Fächern. Unvorhersehbarer Vertretungsunterricht ist nach Möglichkeit Fachunterricht, in dem Lehrkräfte die Zeit zum Üben und Vertiefen von fachlichen Inhalten nutzen.
 
Ausfallender Unterricht in den Klassen 5 – 9 wird im Schulvormittag immer vertreten. Allerdings können Stunden, die nachmittags erteilt werden, unter Umständen aus organisatorischen Gründen ausfallen. Das soll die Schule, wenn es geht, möglichst frühzeitig ankündigen.
Für die Schüler der Sekundarstufe II besteht entsprechend ihrer Kursbelegung während ihrer Unterrichtszeit eine Anwesenheitspflicht in der Schule von der 1. bis zur 6. Stunde. Im absehbaren und unvorhersehbaren Vertretungsunterricht, für den Materialien im Verwaltungstrakt vorliegen, arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eigenverantwortlich (Eigenverantwortliches Lernen = EVL). Ihre Anwesenheit bestätigen sie durch ihre Unterschrift in entsprechenden Listen.