Je eine Unterrichtsstunde lang begaben sich am Montag, 22. Mai, die Klassen der Jahrgangsstufe 5 auf eine Europa-Reise durch das Schulgebäude. So verwandelte sich an diesem Tag die Mensa in Frankreich, der Raum A207 in die Niederlande und aus der Schülerbibliothek wurde kurzerhand Österreich. Weitere Reiseziele waren neben dem Ausgangsort Deutschland noch Belgien, Italien und Spanien.

Ausgestattet mit einem Reisepass machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Reise. Dabei mussten sie auf ihrem Weg in jedes „Land“ eine Grenze passieren. Dort wurden die Pässe kontrolliert, die Einreise mit einem Stempel dokumentiert und erst dann der Schlagbaum für die Einreise geöffnet. So erlebten die Fünftklässler, wie das Reisen vor nur wenigen Jahrzehnten in Europa noch Alltag war. Bei der Rückreise in den Europa-Raum A212 waren dann die Grenzen geöffnet, die Passkontrollen eingestellt und der Reiseweg frei – so wie wir es mittlerweile auch hier am Dreiländereck seit Jahren kennen und gewohnt sind.

 

Die Europa-AG hatte für alle Länderstationen kurzweilige Aktivitäten geplant. Sollte man in Belgien seine Landeskunde unter Beweis stellen, indem auf einer Karte Belgiens die großen Städte mit einem Magneten platziert wurden, so mussten die Schülerinnen und Schüler in Österreich ihre Sprungkraft bei einer Version des Skispringens zeigen. In Italien fühlten alle einmal den Schiefstand des Turms in Pisa nach, in Frankreich wurde eine Runde Boule gespielt und in Spanien erklang das Lied „Macarena“ und die Schülerinnen und Schüler tanzten mit den typischen Bewegungen dazu. Mit einem Niederländisch-Crashkurs sollten sich nun alle Fünftklässler vorstellen, begrüßen und verabschieden können. Ein Europa-Quiz lud in Deutschland zum Rätseln und zu der ein oder anderen Erkenntnis ein.

Ein besonderer Dank gilt der Europa-AG mit Linus, Rico, Lennart, Yaman, Christoph und Abdullah aus der Klasse 5a, sowie Frau Buchmin und Alexandra und allen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen, die an den unterschiedlichen Stationen einen reibungslosen Ablauf des EU-Projekttages unterstützt haben.

 

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Dr. E. Gettner