Wie vor einigen Wochen bereits berichtet qualifizierte sich das KKG-Team Frederike Kuperjans, Pia Kölker, Nina Müller-Späth und Carolina Niewöhner mit einer Ausarbeitung zur ausschließlichen Versorgung einer niederländischen Modellsiedlung mit regenerativen Energien als eines von nur acht Teams aus Nordrhein-Westfalen für das Landesfinale der Alympiade am 17. und 18. Februar in Soest.
Nach einer dreistündigen Anreise mit der Deutschen Bahn wartete am Freitagmorgen der erste Arbeitsauftrag auf die Schülerinnen – Motto: Ist der Zug schon abgefahren? Wie passend!

 

Bei der Alympiade steht die Anwendung von Mathematik im Vordergrund; Bezüge aus dem alltäglichen Leben zur Mathematik werden selbstständig entdeckt und tiefgehend komplexe Realsituationen mathematisch modelliert, so auch bei der gegebenen Aufgabenstellung:
Die Teams untersuchten mögliche Taktungen und Fahrpläne der Bahnstrecke Münster – Bielefeld und analysierten diese auch unter Berücksichtigung ökonomischer Faktoren. Dabei wurden unter anderem auch Engstellen (Was passiert eigentlich, wenn die Bahntrasse nur eingleisig ist?) und anschließende Busverbindungen (Welche Wartezeiten sind vertretbar?) berücksichtigt. Abschließend waren ein möglichst guter Taktfahrplan zwischen Münster und Bielefeld zu erstellen und die Ergebnisse vor einer Fachjury bestehend aus Mathematik-Professoren und -Lehrern aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zu präsentieren.

 

Im Anschluss wurden alle Teams mit einem geselligen Beisammensein im Rostigen Kegel, dem Gesellschaftsraum des Tagungshauses Soest, belohnt. Die Mathematik stand bei der einen oder anderen Kräuterlimonade dann nicht mehr allzu sehr im Fokus.

Allerdings schon wieder früh am Samstag: Unmittelbar nach dem Frühstück nahmen auch die KKG-Mathematikerinnen Teil 2 der Aufgabe, die Planung einer neuen Bahnverbindung zwischen Soest und Bielefeld, in Angriff. Diese Verbindung galt es auf einem Plakat ansprechend darzustellen und dabei die Verbesserung der Mobilität in der Region zu verdeutlichen. Bewertungskriterien waren unter anderem Geschick und Effizienz beim Einsatz von Mathematik oder auch Originalität und Kreativität.
 

Frederike, Pia, Nina und Carolina lösten diese Aufgabe von allen Final-Teams am besten, sodass sie nach einer ebenfalls sehr guten Leistung vom Freitag einen herausragenden zweiten Platz erreichten. Damit dürfen sich die KKG-Mädels als erstes Nachrücker-Team noch Hoffnungen machen, Deutschland beim internationalen Finale in den Niederlanden vertreten zu dürfen.
Wir gratulieren unseren Schülerinnen herzlich zu dieser fantastischen Leistung!
A. Mingers