Zwei zweite Plätze, den Sonderpreis für „Erneuerbare Energien“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Sonderpreis für die „Attraktivste Präsentation“ der Jugendjury erzielten KKG-Schüler am vergangenen Freitag bei dem Regionalwettbewerb „jugend forscht“ in Jülich. Im Rahmen des CAMMP science-Projekts stellten sich drei Teams unter anderem mit den KKG-Schülern Andreas Münstermann (Q1), Bendedikt Grzeschik (Q1), Frederik Kischewski (Q1) und Jonas Colve (Q2) dem diesjährigen Regionalwettbewerb. Die Teams traten in den Sparten Mathematik / Informatik und Chemie mit Forschungsprojekten im Bereich Erneuerbare Energien an.

 

Jonas Colve (Q2) erzielte gemeinsam mit Anna Stollenwerk (St.-Michael-Gymnasium Monschau) in der Sparte Mathematik / Informatik einen zweiten Platz für das Projekt „Mathematische Modellierung der Temperatur während der Torrefizierung von Biomasse“. Zusätzlich wurde die Arbeit der beiden durch den Sonderpreis „Erneuerbare Energien“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet. Den Grundstein für das Projekt legte das Team im Rahmen der CAMMP week im Sommer 2016. Seit der CAMMP week arbeiteten die beiden in Eigenregie an der Weiterentwicklung ihrer Ergebnisse. Dabei kooperierten sie im Rahmen von Institutsbesuchen, Ergebnispräsentationen und einer Vielzahl von Diskussionen mit Wissenschaftlern der RWTH vom Institut für Mathematik des CCES und dem Institut für Wärme- uns Stoffübertragung.

 

Ebenfalls in der Sparte Mathematik erzielte Andreas Münstermann (Q1) gemeinsam mit den Schülern Tobias Hauffe-Waschbüsch und Finn Hess (beide Rhein-Maas-Gymnasium Aachen) einen zweiten Platz für das Projekt „Optimal cabling“ sowie den Sonderpreis für die attraktivste Präsentation durch die „jugend forscht“ -Jugendjury. Auch dieses Projekt, bei dem die Verkabelung von Spiegeln in Solarturmkraftwerken optimiert werden soll, wurde im Rahmen der CAMMP week 2016 ins Leben gerufen. Im September stellte die Gruppe ihre bisherigen Ergebnisse dem Kuratorium der Bürgerstiftung vor. Um möglichst real anwendbare Ergebnisse zu erzielen, suchten sie Kooperationen mit der Firma TSK Flagsol sowie Ingenieurbüros und diskutierten ihre Ideen und Ergebnisse mit Mitarbeitern des CAMMP Schülerlabors für Mathematische Modellierung.

 

CAMMP science ist ein Schul-Hochschul-Projekt des Kaiser-Karls-Gymnasiums und des RWTH-Schülerlabors CAMMP für Mathematik zur Förderung von mathematischen Schülerforschungsprojekten zur Nachhaltigkeit, welches unter anderem durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future“ und durch das ZDI-Zentrum ANTalive gefördert wird.
 
Wir gratulieren den Teams herzlich zu ihrer tollen Leistung! Ein ausführlicher Erfahrungsbericht der Teilnehmer folgt.
Dr. C. Roeckerath