Unser Schwimmkurs Q2, geleitet von Herrn Stickelmann, hat sich, nachdem wir schon das Kunstspringen gemeistert hatten, dafür entschieden, ein weiteres Experiment zu starten: einen Tauchkurs in der Westhalle. Nach komplizierten bürokratischen Vorgängen und mehreren Absprachen mit dem Personal der Westhalle konnte es dann am 15.12, die Zeit, in der man eher Skifahren statt tauchen geht, auch losgehen. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung stiegen die Schüler in Vierergruppen zum Boden hinab und klebten, wie es von der Oberfläche aus aussah, fast eine halbe Stunde am Boden und bewegten sich kaum.

Zu guter Letzt durften auch wir den Grund des Ozeans erkunden. Nachdem die Sauerstoffflaschen, die Westen und die Tauchflossen angezogen waren, bekamen wir eine kurze Instruktion über die Verhaltensweisen dieser Westen. Die prinzipiellen Funktionsweisen der Weste waren bekannt, trotzdem sanken wir zu schnell zum Grund, nachdem wir zu viel Luft aus der Weste gelassen hatten, und mussten unter Ohrenschmerzen den Druckausgleich leisten.

Nach ein paar gedrehten Runden und einigen Fotos stieg man euphorisch, natürlich wieder viel zu schnell und mit Ohrenschmerzen zur Oberfläche. Daraufhin verewigten wir uns noch mit mehreren Unterwasserfotos und Herr Stickelmann machte den sechsjährigen Turmspringern im Springerbecken mit einem unglaublich grazilen Kopfsprung (ca. 7 Punkte in der Prüfung) Konkurrenz. Diese Erfahrung ist weiterzuempfehlen und dem ganzen Sportkurs hat diese außergewöhnliche Schwimmstunde gefallen und einen ganz neuen Blickwinkel auf den Tauchsport geliefert.

Konstantin und Frederik, Q2