Die Roboter-AG am KKG nimmt am Lego Mindstorm-Wettbewerb FLL(First Lego League) teil. Für den Wettbewerb muss u.a. ein kleiner Forschungsauftrag erfüllt und dieser einem Publikum zugänglich gemacht werden. Unser Homepage-AG-Mitglied Kilian Hinrichs, 8B, hat sich entschieden, seine Ergebnisse zum Thema "Elefanten" über die Homepage zugänglich zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

 
Waldarbeit mit asiatischen Elefanten
Dies klingt zwar nicht sonderlich spannend, ist aber ein wichtiges Thema, welches uns alle betrifft. Es fängt damit an, dass Maschinen keinen Platz im Wald finden und man stattdessen ausgebildete Elefanten dort einsetzt. Dadurch zerstören sie heutzutage allerdings ihren eigenen Lebensraum. Bereits 2000 vor Christus wurden, erst in Indien und später auch in vielen Ländern Südostasiens, Elefanten als Reit- und Lastentiere eingesetzt. Dies beweisen ältere Skulpturen und Bilder. Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich - Wie wird ein Elefant ausgebildet? Nun ja, es beginnt alles nach der Pubertät der Elefanten, meist nach dem siebten bis elften Lebensjahr. Dann beginnt ein vierjähriges Training, welches, im Idealfall über sein gesamtes Leben, von einem sogenannten Mahut durchgeführt wird. Vor seinem ersten Ritt wird dem Elefanten, zur allgemeinen Gewöhnung an den Menschen, ein Kind auf den Rücken gesetzt. Nachdem Elefanten ihren Dienst im Alter von 65 Jahren gemacht haben, können sie in der indischen Provinz Kerala in Rente gehen, ohne dabei auf Futter und Pflege verzichten zu müssen. Man hat im November 2010, im nordthailändischen Lampang, sogar ein eigenes Seniorenheim für Elefanten erbaut. Wo ist da denn jetzt das Problem? Die Elefanten bauen ihren eigenen Lebensraum ab und teilweise gibt es keine artgerechte Haltung.
Was können sie tun?
Sie sollten auf Tropenhölzer verzichten und wenn möglich nur Hölzer mit FSC-Zertifikat, welches versichert, dass Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt, kaufen.

Kontakt zwischen Mensch und Tier in freier Wildbahn: Anspannung? Oder doch Geborgenheit?
Mensch und Tier oder auch Elefant haben viele Ähnlichkeiten.Von der Geburt, über die Pubertät bis hin zu der 70 Jährigen Lebenserwartung eines Elefanten. Sogar das Verstehen von Hinweisen eines Menschen ist für den Elefant kein Problem. Bei einem Versuch von zwei britischen Forschern wurde ein ausgebildeter Elefant in einen Käfig mit einem Zoowärter gebracht. Dieser Zoowärter hatte zwei Eimer einen mit und einen ohne Futter. Er blickte mehrmals auf den Elefanten zeigte dann auf den Eimer mit dem Futter. In 67,5% der Fälle wählte der Elefant den richtigen Eimer. Überraschend mehr als durch Zufall. Außerden sind Elefanten friedliche Wesen, die in Herden wandern. Dort haben sie ähnlich wie beim Menschen einen führenden Elefanten. Doch sehr schade ist, dass immer mehr Menschen Jagd auf sie machen um an das Elfenbein des Elefanten zu kommen. Aber andere Menschen oder Organisationen zähmen sie, wie z.B. bei der Waldarbeit des Asiatischen Elefanten oder auch versorgt man einige in einem Zoo. Aber auch in einem Zoo geht es den Elefanten nicht am besten : Sie bekommen oft zu wenig freilauf und aufgrund dessen gab es bisher schon mal eine Attacke auf einen Zoowärter, während er in den Käfig ging, da der Elefant wegen zu wenig Freilauf durchgedreht ist.
 
Mögliche Lösungsansätze:
Nur wegen ihres Elfenbeins machen einige Menschen Jagd auf sie, denn mit Elfenbein verdienen sie viel, und vielen Menschen geht es heutzutage nur um das Geld. Um den Preis für Elfenbein herunter zu senken darf man kein Elfenbeinschmuck mehr kaufen oder herstellen. Dann würden Elefanten friedlich in freier Wildbahn leben können und wir haben einen weiteren Teil unserer Erde gerettet.

Kilian Hinrichs und Tim Weber, 8B