Exkursionen & Fahrten

 

Wo liegt der Unterschied – mag sich so mancher fragen – das ist doch wohl das gleiche, oder? Bei dem englischen Ausdruck schwingt allerdings eher Routine und vielleicht sogar etwas Langeweile mit, wobei beim deutschen Ausdruck, da er eng mit Weihnachten verbunden ist, wohl eher Vorfreude mitschwingt.

 

Der Austausch begann mit dem Besuch der Amerikaner im Juli. Eine Gruppe von 11 Schülern und einer Lehrerin reiste eine Woche vor den Sommerferien an. Nachdem sie am ersten Tag die Aachener Sehenswürdigkeiten besichtigt hatten, begleiteten sie uns an den beiden darauf folgenden Tagen in die Schule und lernten so auch ein Teil von unserem Alltag kennen. Das Programm bestand außerdem aus einem Nachmittag im Kletterwald und einer Willkommensfeier im Ludwigforum. In der zweiten Woche, die für uns Deutsche schon die erste Ferienwoche war, besuchten wir die Städte Maastricht, Köln und Monschau.

 

Der Aachener Toledo-Verein initiierte zu Beginn dieses Jahres eine Schulpartnerschaft zwischen dem Kaiser-Karls-Gymnasium und dem Instituto Juanelo aus Toledo. Und so starteten 18 Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Herrn Baucke und Frau Herrmann Ende September für eine Woche nach Toledo.

 

 „Du bist verrückt, lebst du eigentlich noch?“ Solche und ähnliche Bemerkungen bekamen Wir vor Ferienbeginn zu hören. Wieso eigentlich?

Wir hatten zuvor im Mai dieses Jahres ein Schreiben von der Juniorakademie NRW erhalten, welches uns über die Annahme unserer beiden Bewerbungen informierte. Und was bedeutete das für uns?
Die Summer School der Konrad-Adenauer-Stiftung war für mich ein einzigartiges Erlebnis und führte mich in mir noch unbekannte Sphären der Politik. Das sechstägige Seminar mit dem Titel „Europa entdecken“ bot den Teilnehmern Seminare von verschiedenster Form und Inhalt. Von der Gründungsgeschichte der Europäischen Union über ein Planspiel, in welchem wir politische Entscheidungsprozesse nachahmten, bis zu Vorträgen von Referenten im EU-Parlament und -Kommission.

Zum besseren Kennenlernen und Stärken der Klassengemeinschaft machten sich die fünften Klassen vom 5. bis 7.10. auf zur Fahrt nach Hinsbeck.

Wenn ich darauf zurückblicke, wie sehr ich mich davor gefürchtet habe, 10 Tage irgendwo im Norden Deutschlands mit ca. 100 Fremden zu verbringen, muss ich schmunzeln. Denn nun sitze ich hier, schwelgend in den wunderschönen Erinnerungen, die ich gemacht habe, und wünsche mir nichts sehnlicher, als diese 10 Tage erneut erleben zu dürfen.

Aber spulen wir zunächst einige Wochen zurück…

Sie weinen, schreien und jauchzen, brüllen, flüstern und jubeln.