Seit der CAMMP week 2016 im Sommer forschen die KKG-Schüler Florian Eßing, Andreas Münstermann, Javid Nazery, Leon von Eß gemeinsam mit den Schülern Tobias Hauffe-Waschbüsch und Finn Hess (beide Rhein-Maas-Gymnasium, Aachen) im Rahmen von CAMMPscience an ihrem Projekt zur Optimierung eines Solarturmkraftwerks.
 
Übergeordnetes Ziel ist es erneuerbare Energien noch kostengünstiger zu machen! Dazu forschen die sechs an einer optimalen Verkabelung der Heliostaten in einem Solarturmkraftwerk. Heliostaten sind Spiegel, die sich stets nach der Sonne ausrichten, um möglichst viel Sonnenstrahlung auf einen Punkt im Solarturm zu bündeln.
 

 

Um Fragen, die im Rahmen ihrer Forschungsaktivitäten entstanden zu klären, besuchten die Schüler vor Weihnachten die Firma TSK Flagsol in Köln. Die Problemstellung sowie die Daten für das Projekt stammen aus der Forschung der Firma. Der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Dr. Mark Schmitz empfing die Schüler. Anhand von Gesprächen mit ihm und seinen Kollegen vertieften die Schüler ihren Einblick in den vielschichtigen Bau eines Solarkraftwerks und beeindruckten ihrerseits die Firmenvertreter mit ihren verbesserten Ergebnissen. Vertreter anderer Firmenbereiche wurden hinzugezogen, um den Schülern ihre ins Detail gehenden Fragen zu beantworten.
 

 

Hochmotiviert hat die Schülergruppe die neu gewonnenen Erkenntnisse eingearbeitet und an diesem Wochenende beim Wettbewerb „Jugend Forscht“ eingereicht. Unterstützt werden die Schüler von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Nicolas Gallego-Ortiz (AICES), Pascal Richter (MathCCES) und Maren Hattebuhr (MathCCES) der RWTH Aachen im Rahmen des CAMMPscience-Projektes.

 

 
CAMMP science ist ein Schul-Hochschul-Projekt des Kaiser-Karls-Gymnasiums und des RWTH-Schülerlabors CAMMP für Mathematik zur Förderung von mathematischen Schülerforschungsprojekten zur Nachhaltigkeit, welches unter anderem durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future“ und durch das ZDI-Zentrum ANTalive gefördert wird.
 
Dr. Christina Roeckerath, Maren Hattebuhr