Verantwortung gegenüber der Schöpfung - Wie weit können wir gehen? Drucken E-Mail
„Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und behüte.“ (Gen 2,15)
In unserem Religionskurs der Klasse 10, unter der Leitung von Frau Maahsen, haben wir uns mit der Bedeutung und der Umsetzung der Bibelstelle in der heutigen Zeit beschäftigt. Nachdem wir uns zunächst mit der Schöpfungsgeschichte auseinander gesetzt haben, haben wir eine Geschichte des „kleinen Prinzen“ analysiert, die besagt, dass man für das verantwortlich sei, was man gezähmt habe. Auf Grundlage dieser Aussagen, starteten wir ein Projekt, in dem wir uns mit Problemen aus dem Alltag beschäftigten. Unsere Aufgabe war dabei, das Problem schriftlich sowie praktisch darzustellen und Lösungsvorschläge zu entwerfen. Unsere Themen waren:

Atomenergie - in allen Formen und Auswirkungen

Ursachenklärung für und Maßnahmen gegen Jugendgewalt

Situation für Kinder im Kinderheim

Situation in Tierheimen

Respekt für Mitmenschen im besonderen Bezug auf Senioren und Jugendliche

Für eine saubere Umwelt: Hybridautos

Abfälle/ Müllentsorgung im Bezug auf Kleinverbraucher

Krieg und Frieden ?! Beispiel Afghanistan

 

Einige Beispiele:

 

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Folgen vom menschlichen Versagen. Können wir es verantworten, das Risiko eines weiteren Gaus wie hier im Atomkraftwerk von Tschernobyl zu tragen!?!.

Atomenergie ?! Ja oder Nein ?! Genau diese Frage stellten wir uns in diesem Projekt und starteten eine Umfrage in der Stadt, wobei wir sowohl auf die zivile als auch militärische Nutzung von Atomenergie eingingen. Unser Ergebnis zeigte deutlich, dass viele Menschen sich gegen die Atomkraft aussprachen. Außerdem gingen wir auf Katastrophen wie auf Three-Mile-Island und Tschernobyl ein.

 

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Achtlos neben den Mülleimer geworfener Abfall.

Auch dieses Thema diskutierten wir in der Klasse.

2. Jugendgewalt ? Warum? Was kann man dagegen tun? Um diese Fragen zu klären erkundigten wir uns bei sogenannten „Streetworkern“ und daraus resultierte, dass Perspektivlosigkeit und mangelnde Integration Hauptgründe für Jugendgewalt sind. Streetworker sind aber eine gute Maßnahme um Jugendliche aus sozial schwachem Umfeld zu integrieren und ihnen zu helfen.

3. Wie fühlen sich Kinder im Kinderheim? Wie wird dort gearbeitet? Hier haben wir eine Recherche im Kinderheim „Maria im Tann“ durchgeführt, bei der uns Grundsätze wie sozial gerechte Ordnung, Vertrauen und Persönlichkeitsentwicklung erläutert wurden. Außerdem bekamen wir einen Einblick in Familiensituationen der Kinder.

4. Nehmen Jugendliche auf Senioren Rücksicht? Die Jugend ist aus der Sicht der älteren Bürger nicht ausreichend hilfsbereit und dazu noch undankbar und missmutig, z.B. stehen viele Jugendliche im Bus nicht von ihrem Sitz für ältere Mitmenschen auf. Doch die von uns befragten Jugendlichen streiten dies vehement ab. Sie helfen angeblich wo sie können und verstehen den Ärger der Senioren nicht.

5. Werden Kinder umweltbewusst erzogen? Bei einer Umfrage ist uns aufgefallen, dass jüngere deutlich weniger umweltbewusst sind als Menschen über 18 Jahren. Um dieses Problem zu lösen, wollten wir diese Personengruppe über dieses Thema informieren. An einer Grundschule in Aachen haben wir mit spielerischen Mitteln herausgefunden, dass die Kinder schon einiges zur Müllentsorgung wissen; jedoch nicht alles, sodass wir auch noch Einiges erklären konnten.